Die Deutschen: Das einsame Volk

Veröffentlicht: 22. September 2014 in Allgemein

einsamer-mann

Was will ich mit dieser Überschrift sagen? Nun, es ist ja kein Geheimnis, dass unsere Gesellschaft immer mehr vereinsamt. Immer mehr Singles, jedes Jahr eine höhere Scheidungsrate. Es kommt nicht selten vor, dass Leute ihre ganze Freizeit in den eigenen vier Wänden verbringen, als raus zu gehen und zu sehen was das Leben für einen bereit hält.

Das war aber nicht immer so. Wo sind Begriffe wie „Zusammenhalt„, „Kameradschaft“ und „Gemeinschaft“ geblieben? Früher gab es noch für viele so einen „Freund“ (das Wort wird ja heute bei Facebook pervertiert), also eine Person, der man bedingungslos vertrauen konnte, die alles für einen gab und einem immer zu Seite stand, ganz egal was kam. Es gibt nur noch sehr wenige Menschen, die das Privileg haben so eine Person zu kennen.

Wie komme ich auf dieses Thema? Seitdem ich aufgewacht bin beobachte ich gerne die Menschen. Auch hier in meinem Camp. Und mir ist aufgefallen, dass die Anzahl der Tische an denen ein Deutscher alleine sitzt erschreckend hoch ist. Als Kontrast dazu gibt es hier eine türkische Gruppe. Die kennen sich alle nicht, aber sie setzen sich zusammen reden, lachen und haben eine gute Zeit. Während die Deutschen alleine an ihren Tischen sitzen und ins Leere starren.

Und es stellt sich mir die Frage: Was haben die mit uns Deutschen gemacht, dass wir so geworden sind?? Warum suchen wir lieber die Einsamkeit, als uns wie unsere türkischen Freunde in geselliger Runde zusammen zu setzen?  Ich versuche eine Antwort zu finden, was dies für ein „Gedankenvirus“ sein könnte,  mit dem uns die Eliten infiziert haben. Bisher ist mir das nicht gelungen. Vor kurzem hatte ich geschäftlich mit einem Mann aus Rumänien zu tun. Wir haben uns spontan gut verstanden und hatten ein ausführliches Gespräch. Er erzählte mir, dass die Menschen in Rumänien nicht viel haben, also materielles. Aber dies sei nicht so schlimm. Jeden Abend treffen sich die Menschen aus der Nachbarschaft und reden, trinken, lachen. Sie haben einander. Und das ist das Wichtigste! Da helfen sich die Leute auch untereinander. Es wird nicht gefragt: „Was hast du mir gegeben?“ Und ein Satz von ihm ist mir in Erinnerung geblieben, der mich heute noch nachdenklich macht: „Wenn ich in Deutschland bin und ich den Wohlstand hier sehe, aber auch wie unzufrieden und unglücklich die Menschen damit sind, freue ich mich jedes Mal,  wenn ich wieder zu Hause bin.“

Wenn ich dann hier durch die Neubausiedlung mit ihren Prunkbauten und dicken Autos laufe, komme ich mir vor wie auf einem Friedhof. Jeder sitzt in seinem Bunker, kennt wahrscheinlich nicht mal den Namen seines Nachbarn und ist nur auf sein Leben und seine Vorteile bedacht. Wir sind zu einer Gesellschaft von menschenfeindlichen Egoisten mutiert. Unser Gemeinschaftssinn wurde uns genommen. Und dies ist natürlich mit voller Absicht geschehen, denn wenn man erreicht, dass jeder nur noch auf sich selbst fixiert ist und die Gemeinschaft ihn nicht im Geringsten interessiert, dann hat man auch die Möglichkeit eines Volksaufstandes auf ein Minimum reduziert.

Während des Gesprächs mit dem Rumänen ist es mir wieder bewusst geworden: Diese Menschen dort haben so gut wie Nichts. Er erzählte mir, dass es nicht ungewöhnlich sei in kaum möblierten Häusern zu wohnen, weil man sich schlicht und ergreifend keine Möbel leisten kann. Aber sie sind glücklich! Und wir Deutschen? Wir sitzen im Vergleich dazu in unseren Luxus-Häusern / Wohnungen mit einem oder mehreren Autos davor und sind unzufrieden mit unserem Leben. Fällt Euch was auf???

Wir brauchen kein Geld, kein großes Haus, keine teuren Möbel und keine dicken Autos! Alles was wir brauchen sind wir selbst! Die Menschlichkeit, die Fürsorge, die Freundschaft, das Wissen, dass es jemanden gibt, der für einen da ist! Das kann man nicht kaufen, das ist unbezahlbar! Und es macht einen glücklich. :)

Es gibt auch noch einen weiteren Grund warum ich diesen Artikel schreibe. Mir selbst ist es diese Woche gelungen meine „System-Programmierung“ zu überwinden – den „Gedankenvirus“ auszublenden.

Ich war Mittags in einem Cafe. Da es schönes Wetter war, wollte ich draußen sitzen. An allen Tischen saßen jedoch schon Leute. An einem Tisch jedoch saß nur ein Mann. Was habe ich nun instiktiv gemäß meiner „Programmierung“ gemacht? Ich habe mein Tablett auf den Stehtisch gestellt und wollte erst alleine dort meinen Tee trinken. DOCH DANN HAT ES „KLICK“ BEI MIR GEMACHT! Ich dachte: „Was soll das? Warum machst du das? Geh zu dem Mann und frag ihn, ob noch ein Platz frei ist! “ Also nahm ich mein Tablett, ging rüber und fragte ihn, ob ich hier noch Platz nehmen könnte. Daraufhin kam mir ein gut gelauntes „Klar, setz Dich!“ entgegen. Dann kam noch sein Arbeitskollege hinzu und plötzlich passiert es: Sie haben mich in ihr Gespräch mit einbezogen – dies war für mich die Einladung an selbigem teilzunehmen – und ich habe gerne angenommen. Wir saßen dann noch eine ganze Weile da und haben geredet, wie wenn wir uns schon länger kennen würden.

Als sie dann gegangen sind haben sie mir noch alles Gute gewünscht. Dann habe ich die Situation erstmal sacken lassen und mir gedacht: „Siehst du, hättest du jetzt alleine am Stehtisch deinen Tee getrunken,  wäre dieses nette Gespräch nie passiert.

Was will ich damit sagen? Für meine Leser, die auch von diesem „Isolations-Virus“ befallen sind möchte ich sagen: Überwindet Eure Kontaktängste! Geht nicht instiktiv zum entferntesten Tisch im Lokal. Sucht die Gesellschaft von Menschen und ihr werdet sehen, dass es sich sehr oft lohnen wird mit anderen in Kontakt zu treten. Wir müssen wieder unser Gemeinschaftsgefühl entdecken, nur so können wir uns gemeinsam gegen die Pläne der NWO-Eliten wehren.

Es gibt ein altes irisches Sprichwort: „Ein Fremder ist ein Freund, den man noch nicht kennt.“ Und seit diesem Treffen im Cafe bin ich auch ganz fest davon überzeugt!

In diesem Sinne…😉

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