Aus dem Tagebuch eines deutschen Soldaten – Teil 1

Veröffentlicht: 10. Februar 2016 in Allgemein

Letzter Eintrag: Herbst 1944 – Frankreich / Westfront

Tagebuch-01

ZUM VERGRÖSSERN ANKLICKEN

Anmerkung:

Können wir auch behaupten unserer Bestes gegeben zu haben? Heutzutage wissen doch die meisten gar nicht mehr wofür sie überhaupt kämpfen sollen. Jede Menge Einzelgänger, Familien durch Wirtschaft und Politik kaputt gemacht, niedrigste Geburtenrate weltweit. Durch Besatzer-Umerziehung sind Begriffe wie Volk, Heimat, Ehre und Treue nur mit negativen Empfinden behaftet. Ein Volk von Egoisten und Vergnügungssüchtigen – gefangen in ihrer Gehirnwäsche und ihren Hamsterrädern. Sie bemerken nicht mal wie sie vom Regime fallen gelassen zum Abschuss freigegeben wurden.

Der Feind ist nun schon seit über 70 Jahren in unseren Städten und Dörfern und hat sich langsam ausgebreitet und die totale Kontrolle über unser Volk erlangt – vor allem auf psychischer Ebene. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, sehen wir tatenlos zu wie Millionen von kulturfremden Invasoren ins Land strömen, illegal hereingeholt von einem fremdbestimmten Verbrecher-Regime, das nun offen Krieg gegen das deutsche Volk führt.

Der einzige Grund warum wir noch leben, ist der, daß wir diese Umvolkung oder besser gesagt unsere eigene Abschaffung selbst mit Steuergeldern finanzieren sollen. Solange bis wir nicht mehr „benötigt“ werden.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir zu Gejagten im eigenen Land werden. Die Schlinge wurde uns um den Hals gelegt und zieht sich nun langsam zu.

Ich frage mich nicht ob, sondern wann ich im Wald oder einer Ruine sitze und mein Tagebuch schreibe, aber diesmal wieder altmodisch mit Stift und Papier.

Wer wird dann noch da sein, um diese Zeilen eines Tages zu lesen?

 

 

Kommentare
  1. […] Source: Aus dem Tagebuch eines deutschen Soldaten – Teil 1 […]

    Gefällt mir

  2. GvB sagt:

    So isses. Den Brief hätte (bzw. hat)..so einen Brief damals nach 45 mein `Vater auch geschrieben..

    Gefällt 1 Person

  3. GvB sagt:

    Der Kampf der letzten Tage

    Tagebuchauszüge(gekürzt) eines deustchen Soldaten.damals junger Hauptmann(Jahrgang 1921, in 1945..war er 24 J.) Panzerkommandant bei der 16.Panzer-Division.
    Kriegsteilnehmer: Italien, Balkan/Rumänien, Frankreich, Russland.
    ******
    Auszüge:
    Nachdem Befehl sich vom Kessel von STALINGRAD mit den Panzern
    zurückzuziehen (Was wir alle nicht verstanden(?)…
    ging es an die Ostfront bei Kielce, dem Wald von Zyciny und Brzesziny…

    (…) Januar 1945.. vom 1.1 45 bis 11.1.1945 Ruhe an der Front
    .Jederzeit wird der Grossangriff der Russen erwartet..
    am 12.1. Das Artillerie-Trommelfeuer der Angriff der Russen beginnt..
    am 13.1. Gegenangriff der Panzerdivison, alles ist aber anders gekommen
    wie in den Planspielen vorgesehen.
    Die 17.PzDiv. kommt zu spät, die Infanterieeinheiten werden z.Teil
    überrannt.

    Vom KORPS ein letzte Befehl am 15.1. die 16.te und Reste der 17.ten
    Pz.Div. sind unter der Führung des Generals von Müller auf sich allein
    gestellt…
    Vom KORPS ..weiterhin keine Meldungen! TOLL!

    Wie die höhere FÜHRUNG das alles wieder reparieren will…ist uns völlig
    unklar..Aber es geht uns im Augenblick auch garnichts an… aber wir
    haben eine MORDSWUT!
    Die Kämpfe bei Cminsk gehen Tagelang..endlich wieder ein Funkspruch der
    KORPSFührung.
    Wir sollen durchbrechen,….jetzt braucht man uns wieder(obwohl sich
    später herausstellt das man uns schon ABGESCHRIEBEN hatte!).
    18.1.Vereingung der Reste der 16.ten PzDiv. mit dem 43 Infanteriecorps…
    19.1. Durchbruchsversuch durch übermächtige russische Panzer-Kräfte bei
    Sulejow und Pilica…suche nach einem Flussübergang..
    Haben nur noch 4 Pantherpanzer, andere Panzer mussten wg.
    Treibstoffmangel gesprengt werden…
    Flussüberquerung auf bzw. über provis. Knüppeldamm…
    20.1 Auf dem Wege nach Petrikau (als Rückzugs-und Ruheraum gedacht)
    erleben wir seltsames,
    von der doch zum Teil freundlichen russischen Bevölkerung erfahren wir
    das sie nicht vor uns..sondern den sowjetischen
    Einheiten(Polit-Offiziere) ANGST haben!
    21.1. Mal wieder Betriebsstoff-Mangel, warten auf Luftabwurf…
    natürlich zu wenig!
    Imkampfgeschehen Karten verloren gegangen, verbrannt.Wieder
    Treibstoffmangel, Führungsmangel(Nehring..).
    Wer gut führt ist Gen. von Müller..und das zu uns gestossene KORPS
    “GROSSDEUTSCHLAND”!
    24.1.Noch einmal ein Erfolg, ein russischer Angriff vom Norden konnte
    abgewehrt..werden.
    25.1. OKH -Befehl: Durchbrechen zur Oder. Erstaunlich , das sich das
    OKH(Oberkommando Heeresgruppe) mal wieder ….meldet!
    Wir sind alle stinksauer!
    27.1. bei GLOGAU auf deutschem Boden.. sammeln und auffrischen…nach
    JÜTERBORG!
    22.2. Seltsam, hier gibt es Material, alles vorhanden!Was die
    personellen Zugänge anbetrifft, sind wir nicht erfreut.
    Keiner ist Kampf-erprobt..und unsere alte 16.te ist ja dezimiert…
    (Später stellt man fest, das von diesen Einheiten, von ca. 90.000
    Soldaten nur 158 überlebten!)

    3.3. Auffrischung in BAUTZEN, dann am 4.3. wieder Kampfeinsatz, die
    Befreiung von LAUBAN….

    (….)Endkämpfe…alles löst sich auf.(Text Gekürzt)
    Nach kämpfen in Uhilsko, Raum Brünn und Troppau usw. ist für mich der
    Krieg(fast) beendet, dritte Kriegsverwundung.
    VERWUNDUNG!Unterkieferdurchschuss und einige Schrappnells in den
    Armen.. Abtransport nach Mährisch-Schönberg ins Kriegslazarett.
    Meine ersten Verwundungen in Italien, wo ich halbtot gefunden
    wurde…waren schlimmer. Aber diese hier unangenehmer, weil man nicht
    richtig essen konnte…
    8.5.Krankentranport auf der Flucht. Wir hören:Tschechen haben Bahnen
    okkupiert, die Russen sind in Theresienstadt…
    In kleinen Gruppen schlagen wir uns durch, per Pkw, zu Fuss
    usw.Irrfahrten inclusive.Hin-und her, kreuz und quer.
    Kommen RICHTUNG ELBE, wollen auf amerikanisch besetztes Gebiet.
    9.5 . Durch russische Linien geschlichen, dann kämpfend durch
    tschechische Partisanen-Linien
    10.5.-14.5…..Wir erreichen völlig erschöpft die Bahnlinie und einen
    anderen KRANKENTRANSPORT in Richtung Erzgebirge..

    Dann tollwütiger Überfall auf den Lazarettzug….durch entflohene
    bewaffnete K-Lager-Insassen.. bei THERESIENSTADT.
    Dieser konnte abgewehrt werden, aber nur wenige Verwundete entkamen dem
    Gemetzel der Juden!

    15.5. Im Westen bzw. nun amerikan. besetzte ZONE. Die Bevölkerung hilft
    uns weiter…
    17.5. Kamerad und ich bewusstlos aufgefunden..am Wegesrand.Glück
    gehabt..Zivilisten habe uns ins Lazarett MERANE gebracht.Allerdings
    schon besetzt von den Amis.
    Also bin ich nun doch in amerikanische Gefangenschaft…geraten.
    14.6. Thüringen und Sachsen(hören wir..) ist schon von den Russen
    besetzt, nach dem die Amerikaner raus sind…
    Dabei sollen die dortigen Lazarette an die Russen übergeben werden….
    Das droht uns hier auch. Wir bekommen, da wieder marschfähig, als Letzte
    ..Proviant und haben gerade die Stadt verlassen,
    als diese auch an die Russen übergeben wurde.Wir haben Glück gehabt.
    14.6.16.6.1945 .Fahrt nach AUGSBURG mit der Bahn. Von dort wieder
    Fussmarsch..

    6.7.1945 Ende—Entlassung aus amerikanischer Gefangenschaft in
    Neu-Ulm…von dort aus dann erstmal zu Verwandten nach Minden in die Heimat.
    Meine Heimatstadt und die Eltern,( sowie die elterliche Wohnung) gab es
    nicht mehr, da ausgebombt….und meine Eltern am 8.April 1945 in
    Halberstadt(am Bahnhof…) bei einem militärisch unnötigen
    Fliegerangriff umgekommen waren..
    *****
    >IN MEMORIAM ..an meine Grosseltern und meinen VATER.IN MEMORIAM ..an meine Grosseltern und meinen VATER.IN MEMORIAM ..an meine Grosseltern und meinen VATER.<

    und..
    Für alle Zeit bewahrt:

    Prütznow, die Zeit 1945/1946 unter Russen und Polen

    …und unsere Vertreibung am 11. Mai 1946

    Ein Tagebuch
    von
    Brunhilde Dallmann
    Brunhilde D a l l m a n n (geboren am 1.7.1928, also seiner Zeit ca. 17 Jahre alt) hat ihr Tagebuch, das sie in der Zeit vom 24. Februar 1945 bis 20. Juni 1946 über ihre Zeit in Prütznow/Pommern und die Ausweisung im Mai 1946 geführt hat, Anfang 1989 in Schreibmaschinenschrift übertragen. Einige Worte waren im Original nicht mehr lesbar; sie hat sie sinngemäß ergänzt. Da sie vorher noch nicht Schreibmaschine geschrieben hat, bat sie darum, das Schriftbild zu entschuldigen. Leider hat sie sehr mit Satzzeichen (Punkt, Komma) gespart, so dass es oft etwas mühsam ist zu lesen.

    http://www.horst-kaiser.de/Dallmann.htm

    Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s