Aus dem Tagebuch eines deutschen Soldaten – Teil 2

Veröffentlicht: 12. Februar 2016 in Allgemein

Einträge: November 1918, Berlin – Januar 1919, Libau (Kurland)

Tagebuch-03

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Anmerkung:

Wenn man bedenkt, daß diese Zeilen vor beinahe 100 Jahren geschrieben wurden, ist es umso erstaunlicher wie sehr diese Geschehnisse in unsere Zeit passen. Man muss nur Jahreszahlen, Orte und Bezeichnungen ändern, dann fühlt man sich in die Gegenwart versetzt.

In dem Eintrag steht alles Wichtige, was wir dieser Tage wissen müssen:

  • Alles fängt mit einem ersten Gedanken, einem ersten Handgriff an.
  • Gegen den alles beherrschenden Wahnsinn muß Widerstand geleistet werden!
  • Es stellt sich nicht die Frage wie groß unsere Chancen sind zu gewinnen, sondern es ist eine Entscheidung des Herzens bzw. der Seele für das, was einem Richtig scheint einzustehen – mit allen Konsequenzen, die dieser Weg mit sich bringt.
  • Der Wille der Entschlossenen wird immer über die Masse siegen. Warum könnten sonst ein paar hundert Psychopathen den Werdegang des ganzen Planeten bestimmen? Weil sie den WILLEN haben es zu tun. Und die Masse hat diesen Willen nicht bzw. ist sich dieser Beeinflussung nicht bewußt.
  • Es wird Zeit, daß wir unseren Willen denen entgegensetzen! Und Ihr werdet sehen – die sind bei Weitem nicht so stark und mächtig wie sie es uns glauben machen wollen!
  • Wie der Verfasser der o.g. Zeilen schrieb: Das Schicksal unseres Volkes, unserer Heimat hängt von jedem Mann und jeder Frau ab!
  • Wir müssen als Einzelne den Widerstand beginnen, uns dann zu einem Ganzen zusammenschließen und den Feinden der Menschheit in den Arsch treten!

Ihr fragt Euch, warum ich gerade diesen Abschnitt aus Libau herausgesucht habe, als der Verfasser über die Zustände im deutschen Königsberg (Besetzung des Schloßes) berichtet und die Erwähnung, daß die Bolschewiken in Berlin Frauen und Kinder als Schutzschilde mißbraucht haben?

Kommt Euch das nicht irgendwie bekannt vor?

  • Frauen und Kinder als Schutzschilde:

Kind-Schutzsld-2

  • Besatzer sind ruhig, weil die Stadt vor ihnen kapituliert und sie durchfüttert:

Refutschi-Schloss

Die Geschichte wiederholt sich ständig – nur die Rollen ändern sich.

Welches Ende wird wohl in unserem „Kapitel“ stehen?

 

Kommentare
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