Gedanken – Mai 2016

Veröffentlicht: 16. Mai 2016 in Allgemein

regen

Pfingsten 2016 – Beschissenes Wetter: Ein guter Tag, um mal wieder die Gedanken schweifen zu lassen und zu sich selbst zu finden.

Momentan bin ich dabei meine Wohnung aufzulösen – aber es geht nicht nur darum die Möbel loszuwerden, die in meine zukünftige kleine Wohnung sowieso nicht mehr passen werden, es geht um viel mehr.

Es ist das Ende eines Kapitels – nun gehe ich weiter und folge meinem mir bestimmten Weg. Egal wohin es mich verschlägt – ich weiß nur eins: Jetzt muß ich weg von hier. In diesen Wänden, dieser Umgebung komme ich nicht weiter.

Früher wäre es für mich, als ich noch ein konsumsüchtiger, unbewußter BRD-Sklave war, eine Horrorvorstellung gewesen, in einer fast unmöblierten 1-Zimmer Wohnung zu leben. Heute gefällt mir der Gedanke. Einfach das Wissen, wenn ich meinen Konsum auf ein absolutes Minimum beschränke, so spartanisch wie möglich lebe und auf so gut wie alles verzichte, ich dem System am meisten schaden kann.

Dies sollte sich jeder von uns verinnerlichen und danach leben, dann gehen hier schneller die Lichter aus, als diesen System-Knechten lieb ist.

Die ersten kleinen Möbelstücke sind schon verkauft. Es ist so ein gutes Gefühl. Mit jedem Stück, das verschwindet, merke ich wie sich ein unsichtbares Gewicht von meinen Schultern löst und ich immer mehr von dieser Umgebung geistig Abschied nehme.  Sollte ich schneller als gedacht eine neue Bleibe finden, dann verschenke ich den ganzen Plunder oder stelle es für 1 Euro irgendwo rein, damit es so schnell wie möglich weg kommt. Dann würde ich zwar ein saftiges Minusgeschäft machen, aber inzwischen ist mir das egal. Es ist nur Geld – ein Stück Papier, von dem uns Glauben gemacht wird, daß es einen so großen Wert hätte, das wir dafür freiwillig unsere Lebenszeit und Lebensenergie hergeben um am Ende unseres Lebens zu bemerken, daß alles ein riesiger Schwindel war.

Nein, Danke! Ohne mich. Lieber übernachte ich im Wald oder sonstwo, bevor ich wieder in die Mühlen dieses Ausbeuter-Systems zurückkehre.

Ich bin sicherlich kein Prophet, aber eines ist klar: Es wird der Tag kommen und dieser ist nicht mehr allzu fern, da kann man die Sache nicht mehr aussitzen. Dann muß jeder sich entscheiden:

Sklave der neuen Weltordung

– oder –

Kämpfer im Widerstand für Freiheit und Selbstbestimmung

Aber es geht noch um viel mehr: Menschen wie wir, die ihren Geist von den unsichtbaren Fesseln der Unterdrückung befreit haben, werden die Vorreiter einer neuen Art zu Denken und zu Leben sein. Gemeinschaften, die füreinander da sind und nicht in kapitalistischer Gier gegeneinander arbeiten, um den höchsten Profit für sich selbst herauszuholen.

Und eine der wichtigsten Erkenntisse ist, daß Vorleben viel mehr Einfluß auf die Menschen da draußen hat, als darüber zu reden, was man machen könnte, damit dieses düstere Kapitel endlich ein Ende findet. Also – Vormachen / Vorleben statt reden!

Wir stehen an so etwas wie einem Scheideweg für die Menschheit. Jeder, der wieder gelernt hat auf seine innere Stimme/Empfindung zu hören – seine Emphatie wieder bewußt einsetzt, spürt das.

Die unbewußte Masse da draußen spürt es auch – kann aber aufgrund ihrer inneren Totenstarre nichts mit diesen Impulsen anfangen. Bei vielen spüre ich aber die von Tag zu Tag wachsende Unzufriedenheit. So hat es damals bei mir auch angefangen. Nur ich hatte noch Jahre, um mich seelisch weiter zu entwickeln, jetzt aber läuft die Zeit davon. Und jemand der frisch aus der Unbewußtheit herauskommt, ist ein leichtes Opfer, um wieder in eine neue Beeinflussung zu geraten – dieser Mensch tauscht dann lediglich eine Illusion gegen eine andere ein und ist wieder gefangen.

Es hat Tage gegeben, da war ich frustriert, habe nicht verstanden, weswegen das Schicksal mich aus der System-Hypnose herausgeholt hat, um mich dann wieder orientierungslos zurückzulassen.

Jetzt weiß ich, daß es für alles seine Zeit gibt. Wenn ich nun mal ein oder zwei Jahre nicht weiterkomme, dann weil es einfach noch nicht Zeit war den nächsten Schritt zu machen. Und aus jeder Phase meiner Entwicklung lerne ich, mache Fehler, verstehe und mache es dann besser oder komplett anders. Jeder Tag, jeder Gedanke, jede Handlung – alles führt mich irgendwann zu dem Punkt an dem ich sein sollte.

Veränderung kann man nicht erzwingen – sie passiert einfach. Genauso wie ich eines Morgens ausgewacht bin und wußte, daß ich hier alles verkaufen und diesen Ort verlassen muß.

Meine ganze Aufmerksamkeit und Energie konzentriert sich momentan darauf. Alles andere interessiert mich nicht mehr. Mainstream-Medien, Alternative-Medien – ist sowieso immer der gleiche Quark, der einen nur von den eigenen Gedanken ablenken soll. Wenn ich Zeit habe, dann möchte ich nur mit mir und meinen Gedanken alleine sein. Einfach in mich hinein hören – Kontakt aufnehmen mit dem bisher Unbekannten in mir. Keine Ablenkungen – nur ich und meine Gedanken. Dies befreit auch von der Angst und den Zweifeln und ist der Weg auf dem wir wieder zu unseren Ursprüngen zurückfinden. Die Ursprünge und Wurzeln von denen uns unsere Feinde um jeden Preis trennen wollen. Es wird ihnen nicht gelingen – die Wahrheit ist stärker als die Lüge, weil die Wahrheit immer da ist und die Lüge nur mit viel Energie aufrecht erhalten werden kann. Und irgendwann kommt der Tag da bricht die Lüge wie ein Kartenhaus zusammen.

Wenn ich Abends nicht müde werde, dann schaue ich Filme und Serien an, die mich früher interessiert haben.

Bei den meisten halte ich keine 5 Minuten mehr aus *lach*. Was für ein Müll! Naja, ich habe mich einfach zu sehr verändert. Aber ein paar sehe ich immer noch gerne und ich finde es erstaunlich wie anders man sie mit dem veränderten Bewußtsein wahrnimmt. Manchmal kommen mir Aussagen und Dialoge wie Nachrichten an mich vor.

Zwei Beispiele dafür möchte ich zum Schluss noch zeigen:

Da wären als erstes die Worte eines Anführers zu seinen Soldaten, als die Schlacht nicht zu ihren Gunsten verläuft und einige schon von Rückzug reden:

„Mein Leben und euer aller Leben führte uns zu diesem Punkt. Wir haben nirgendwo anders zu sein. Nirgendwo anders zu leben oder zu sterben, außer hier. 

Hier zu sein ist alles was zählt. Also sammelt euch, sammelt eure Kräfte und konzentriert all euren Mut, denn wir werden nicht weichen bis wir den Sieg erringen oder bei dem Versuch sterben!“

Und als Zweites ein Dialog aus Star Trek 3, als Kirk sein Schiff zerstörte, um es nicht in Feindeshand fallen zu lassen:

Kirk: „Mein Gott. Pille, was habe ich getan?“

McCoy: „Was Du tun mußtest, was Du immer tust, was Dir entspricht. Trotz aller Verluste weiter ums Überleben zu kämpfen.“

Ich finde, die Aussage von McCoy passt zu jeden freien, bewußten Deutschen egal ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart.

Diese Szene erinnert mich an einen der Erlebnis-Berichte, die ich mometan lese, genauer gesagt an einen U-Boot Offizier der Kaiserlichen Marine, der sein U-Boot, das zur Reparatur im Hafen von Pola (Österr.-Ungarn – heute Kroatien) lag, beim Ausbruch der Revolution im November 1918 in die Luft sprengte, damit es nicht in Feindeshand fällt.

Da er aber als Seeoffizier nicht über Land in die Heimat zurückkehren wollte, ging er auf ein anderes U-Boot, das zu einer Gruppe von U-Booten gehörte, die die englische Flotte in der Straße von Gibraltar durch Tauchen unterfuhren. Die Reise ging um Frankreich, England und Schottland herum, durch die Shetlandinseln bis zur norwegischen Küste. Am 2. Dezember 1918 lief diese Gruppe von U-Booten mit schwarz-weiß-roten Kriegsflaggen in Wilhelmshafen ein.

Einer unserer Vorfahren mit Mut, Charakter und Prinzipien, auf den wir stolz sein können.

Ich hoffe, daß noch Deutsche von diesem Schlag irgendwo da draußen sind und ich sie finde.

Gerade solche Situationen beschreiben wunderbar das Schicksal des deutschen Volkes:

 

Trotz aller Verluste weiter ums Überleben zu kämpfen.

 

In diesem Sinne…

 

Kommentare
  1. Legio Germania inferior sagt:

    Ich kann das von dir geschriebene sehr gut nachvollziehen, Ich habe schon lange den Ausstieg aus dem System vor, nur leider fehlt mir das finanzielle Sprungbrett.
    Ich glaube aber nicht dass ich mein Vorhaben innerhalb der uns verbleibenden Zeit umsetzen kann,somit kommt nur die bestmögliche Vorbereitung auf die Zukunft in Betracht,der Zeit des Widerstandes!
    Eine kleine Anmerkung zu deinem Unterhaltungsprogramm: Ein Spielfilm von 1988 „Sie Leben“ auf YT anzusehen so kommt mir die Welt seit einigen Jahren vor nur dass die Manipulation nicht von Ausserirdischen stattfindet..,

    Gefällt 1 Person

    • „Sie Leben“ ist ja quasi Pflichtprogramm zum Aufwachen. *hehe*
      Wenn man einmal verstanden hat, wie die Welt da draußen funktioniert – oder besser gesagt, wie die Menschen Tag-ein und Tag-aus manipuliert werden, dann sieht/hört man die Hinweise an jeder Ecke (Plakate, Nachrichten, TV, Radio…).
      Vor allem Serien und Spielfilme geben viele teils gut versteckte Hinweise wie „sie“ uns und unser Leben kontrollieren. „Sie Leben“ zeigt dies sehr gut, genauso „Matrix“. Es sind immer kleine Ausschnitte bzw. Aussagen, die in einem fiktiven Gewand daher kommen.
      Uns so entsteht eine Verknüpfung im Verstand des unwissenden Betrachters, daß alles Fiktion ist, auch die Dinge (Manipulation), die uns im täglichen Leben begegnen.😉

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  2. Karl sagt:

    Ich weiss nicht wie ich es zu Papier bringen soll, beim Lesen Ihrer Seite habe ich eine hohe Übereinstimmung mit den von mir iniziierten Handlungen, gefunden. Parallelen! Besinnung auf das Wesentliche!
    Habe ein Projekt erarbeitet, zu dem ich noch Gleichgesinnte suche um die wahren deutschen Tugenden leben zu können und sie unseren Nachfahren zu erhalten. Dazu werden Menschen mit den verschiedensten Fähigkeiten benötigt und der Bereitschaft ihre angestammte Scholle zu verlassen. Bezeichnen wir es als WG Deutschland…….

    Karl Stülpner

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  3. Mario hilgenfeld sagt:

    @Karl,
    bin bereit meine Scholle eine zeitlang zu verlassen.
    SMS an [Nr. gelöscht – Admin]
    uns hilge

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