Begegnung

Veröffentlicht: 2. Dezember 2016 in Allgemein

Heute möchte ich Euch von einer Begegnung berichten, die ich vor ein paar Tagen hatte.

Ich war einkaufen und gerade dabei meine Pfandflaschen abzugeben. Es waren mehrere Taschen, also schon eine ordentliche Summe an Pfandrückzahlung. Erfreut darüber, daß dies ein günster Einkauf werden würde ging ich weiter.

Als ich einen Einkaufwagen nahm und in den Markt gehen wollte, sah ich einen alten Mann mit Rollator vor dem Eingang.

rentner-rollator.jpg

 

Und ich sah das, was jeder, der in diesen Zeiten mit offenen Augen durch die Gegend läuft, immer häufiger sieht:

altersarmut.jpeg

 

Mir ist klar, daß man in der Phase des Niedergangs nicht jedem Menschen helfen kann – aber mir wurde die Möglichkeit gegeben es an diesem Ort und zu diesem Zeitpunkt zu machen.

Ich sah den alten Mann im Mülleimer wühlen – sah auch wie die seelisch toten BRD-Sklaven an ihm vorbei liefen und so taten, wie wenn sie ihn nicht sehen würden. Ich blickte auf meinen Pfandbon und die Sache war für mich klar:

Hier – der ist für Sie. Kaufen Sie sich etwas zum Essen.“ sagte ich und streckte ihm den Pfandzettel hin.

Zuerst stutzte er etwas – vielleicht war er es nicht gewohnt, daß ihm jemand etwas gibt – dann nahm der den Zettel und man sah förmlich die Erleichterung in seinen Augen .

Er legte seinen Arm auf meine Schulter und antwortete:

Danke, danke! Sobald ich meine Schulden abbezahlt habe, hoffe ich, daß ich so etwas nicht mehr machen muss.

Wissen Sie, ich bin 86 Jahre alt und habe gerade meine Frau beerdigen müssen. Meine Rente reicht aber nicht und nun habe ich wegen der Bestattungskosten über 7000 Euro Schulden.„, fügte er mit traurigem Blick hinzu.

Man hat mir erlaubt es in Raten abzuzahlen, so bleibt mir aber nicht mehr genug Geld, um mir bis zum Monatsende etwas zum essen zu kaufen.

Ich entgegnete: „Eine deutsche Regierung, für die die Werte „Ehre“ und „Anstand“ eine Bedeutung hätten,  würde die Bestattungskosten für ihre Frau, die dieses Land aus den Trümmern wiederaufgebaut hat, übernehmen und würde ihnen genug Rente bezahlen, daß Sie ein Leben in Würde führen könnten. Aber wenn ein Haufen Volksverräter an der Macht ist, dann müssen Deutsche im eigenen Land unter solchen Umständen leben.

Das mag schon stimmen, aber was will jemand in meinem Alter noch dagegen machen, junger Freund?“ antwortete der Mann.

Ist schon in Ordnung. Es ist die Aufgabe der jüngeren Generationen, diese Mißstände zu korrigieren. Es gibt noch Menschen in unserem Volk, die wissen, was hier falsch läuft und wissen auch, was notwendig ist, um eine Veränderung herbeizuführen. Der Zeitpunkt dafür ist noch nicht da, aber ich wünsche Ihnen, daß sie die Befreiung Deutschlands aus diesem Würgegriff noch miterleben.

Machen Sie es gut – und passen Sie auf sich auf!“ sprach ich und reichte ihm die Hand zum Abschied.

 

Mit gemischten Gefühlen ging ich weiter. Einerseits in dem Wissen, dem alten Mann für ein paar Tage Essen und Trinken verschafft zu haben, aber andererseits selbst traurig, daß aufgrund des moralischen und gesellschaftlichen Verfalls die Wehrlosesten unseres Volkes am meisten leiden müssen.

Eine Schande! Diese Menschen, die in den Mülleimern wühlen oder ohne ausreichende Winterkleidung die eiskalten Tage verbringen müssen, sind ein Spiegel unserer heuchlerischen, verlogenen und egoistischen Gesellschaft. Wenn ich über dieses Thema schreibe, dann erinnere ich mich immer an ein Gespräch mit einem ehemaligen Mitarbeiter der hier befindlichen Erstaufnahme-Einrichtung. Er berichtete mir, daß die Lagerhallen überquollen mit Kleidung, Spielzeug, Fahrrädern, usw. – gespendet von der ortsansäßigen Bevölkerung, also Deutschen!  Soviel, daß ein Entsorgungsunternehmen beauftragt werden musste, in der Abenddämmerung und hinter einem aufgebauten Sichtschutz, das ganze Zeug zu vernichten und mitzunehmen.

Hey, ihr „Refugees-welcome“-Heuchler, ihr ehrlosen, egoistischen und empathielosen BRD-Duckmäuser! Wie wäre es wenn ihr den Menschen, die dieses Land wieder aufgebaut haben eine solche „Großzügigkeit“ entgegenbringen würdet?? Arme, alte Menschen Eures eigenen Volkes!!

Ach ich vergaß, Deutsche sind ja selbst schuld, wenn sie arm sind. Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit, auch ein 86-Jähriger Witwer mit Rollator, nicht wahr?! Ich spucke auf Euch! Ihr seid keine Deutschen! Euer Blut und Euer Geist sind vergiftet. Nach dem großen Zusammenbruch – sollte ich ihn überleben- werde ich auf Eure Gräber pissen (falls ihr überhaupt welche haben werdet und nicht gleich dort, wo ihr krepiert verscharrt oder verbrannt werden solltet)!

Schockiert über die harten Worte? Mir egal. Ich habe inzwischen kein Mitleid mehr mit den BRD-Personal-Sklaven. Die Umstände unter den die Deutschen hier als menschliches Nutzvieh gehalten werden, treten jeden Tag deutlicher zum Vorschein. Wer immer noch nicht den Mut gefunden hat, zumindest einmal einen Hauch von Widerstand zu leisten – und sei es die GEZ-Scheiße nicht zu bezahlen – der ist ein erbärmlicher Feigling und soll verrecken.

Mein Hass auf dieses Besatzer-Regime glühte ebenfalls in diesem Moment wieder auf. Das Wissen, daß die Gelder, die diesem Mann zustünden von den Volksverrätern in Berlin dafür verwendet werden, um sich selbst die Taschen vollzustopfen und um dieses Land und sein Volk endgültig zu vernichten, ruft wieder mehr als deutlich in Erinnerung, wie unerträglich die momentanen Zustände sind.

Ich erwarte keine Schulterklopfer für das was ich getan habe – es war etwas, das für ein seelisch gesundes Volk völlig selbstverständlich ist:

Füreinander da zu sein!

jung-und-alt

 

Nachtrag:

Mir ist schon klar, warum die Alten unseres Volkes, die in Armut dahinvegetieren müssen, keine Hilfe bekommen:

Laut der verlogenen Hetz-Presse des BRD-Regimes leben sie im „Schlaraffenland“ und „nehmen den jüngeren Generationen die Wohlstand weg.“  Also braucht keiner von ihnen Hilfe und die jungen Deutschen sollen sie hassen, weil sie lt. Presse „der wahre Feind“ sind.

Welt-Propaganda-Rentner.jpg

Hier seht ihr die „wahren Vernichter des Wohlstands“ in der BRD (lt. Welt)

 

In diesem Sinne…

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Kommentare
  1. Hat dies auf glauben_ist_nicht_wissen rebloggt und kommentierte:
    Da kann man gar nicht soviel essen wie man kotzen möchte.

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  2. […] über Begegnung — Tagebuch eines Deutschen […]

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  3. blackhawkone sagt:

    Auf den Punkt….ich kann hier gar nicht wiedergeben, was gerade gefühlsmäßig in mir abgeht….Mut und Ehre, Wahrheit und Gerechtigkeit, grundlegende deutsche Tugenden die immer gültig sind….ich glaube immer noch inständig, dass der Tag kommt, an dem wir das wieder leben werden….bis dahin bleibt mir auch nur zu sagen: Ihr lieben Egoisten, auch euer Karma (Ursache und Wirkung) trifft euch, und das sehr schnell – kommt mir dann bloss nicht und jammert, ihr hattet eure Chance! Bis dahin Gruß an alle aufrechten und echten Menschen.

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  4. Der Denker sagt:

    Dazu passend meine Geschichte, in der es aber „nur“ um Tiere geht: Meine Frau und ich, beide Rentner – ich nach einem Schlagnfall schwerbehindert auf den Rollstuhl angewiesen, leben seit 16 Jahren in einer kleinen ländlichen Gemeinde im Hause eines ehemaligen Schweinemästers meines Geburtsjahrganges in einer großen 4-Zimmer-Mietwohnung.. Wir sind sehr tierlieb und haben mehrere Katzen und zwei Hunde – einer ein etwas größerer Findling aus Griechenland, der andere ein kleiner einheimischer Dackelmischling. Schon damals, als wir den kleinen Dackel von einem Bekannten übernehmen wollten, gab es Ärger mit dem Vermieter, der gegen uns klagte. Nur dadurch, dass wir schließlich auf seinen „Vorschlag“ einer Mieterhöhung eingegangen sind, durften wir das Tier behalten. Vor kurzem erfuhr meine Frau, dass in Rumänien Hunde eingefangen und in eine Tötungsstation verbracht werden, in der sie brutal erschlagen werden, aber dass es in Deutschland eine Organisation gibt, die Hunde und Katzen vor dem Getötetwerden rettet und an deutsche Tierfreunde vermittelt. Ich bat den Vermieter, einer Aufnahme eines solchen Tieres zuzustimmen, aber der lehnte kategorisch ab. Da die Bestimmungen über Tierhaltung in Wohnungen in den letzte Jahren deutlich liberaler geworden sind, setzte ich mich über die Ablehnung hinweg und wir nahmen gegen seinen Willen einen kleinen Hund auf. Jetzt hatten wir also drei Hunde. Das Ende vom Lied, weil wir uns weigerten, das Tier wieder abzuschaffen, nahm er sich wieder einen Anwalt und wir sehen erneut einer Gerichtsverhandlung entgegen. Der vom Anwalt formulierte Ablehnunsgrund ist besonders grotesk: Die Aufnahme eines dritten Hundes würde eine Substanzgefährdung der Wohnung bedeuten – unsere vier Katzen und zwei bisherigen Hunde gefährden die Substanz nicht, aber das weitere Tier gäbe dann den Ausschlag.

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  5. Der Denker sagt:

    Hallo, deutscher Tagebuchschreiber.
    War mir klar, dass Du meinen Kommentar wegzensieren würdest. Ging ja nur um Tiere, nicht wahr? Aber AH war ebenfalls Tierfreund und er liebte seinen Hund. Er hat das beste Tierschutzgesetz geschaffe´n, das die Welt je gesehen hat. Dagegen ist das heutige sogenannte Tierschutzgesetz eine erbärmliche Farce. Mal darüber nachdenken – Tiere sind unsere Mitgeschöpfe!
    PS; aber sich über die Mainstream-Zensur beklagen!

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    • Hallo Denker,
      da Du zum ersten Mal hier einen Kommentar geschrieben hast, muss dieser erst vom Administrator des Blogs (also mir 😉 ) freigegeben werden.
      Da ich jedoch nicht 24 Stunden am Tag vor dem Computer sitze, dauert es manchmal etwas, bis ein Kommentar freigeschaltet wird.

      Natürlich darfst Du hier über deine Erlebnisse schreiben. Das Leben von Tieren ist genauso wertvoll wie das von Menschen. Und ein Hund z. B. hat sein Herrchen noch nie verraten oder im Stich gelassen im Gegensatz zu manch menschlichem „Freund“.

      Deshalb: Zensur findet hier nicht statt.
      Außer man wird beleidigend oder verbreitet Desinformation.

      Man muss nur etwas Geduld haben und nicht gleich die Zensur-Paranoia bekommen und rummeckern.

      Du bist nun freigeschaltet und kannst gerne weitere zum jeweiligen Eintrag passende Kommentare dalassen.

      Alles Gute! Der Deutsche 🙂

      Gefällt 1 Person

      • Der Denker sagt:

        Ich entschuldige mich für meinen Verdacht, sar zu ungeduldig. Aber meine oftmals sehr „direkten“ Kommentare waren für manche Blogger allzu deutlich und wurden deshalb lieber gelöscht. T&ut mir aufrichtig leid.

        Gefällt 3 Personen

  6. Jeanie Jane sagt:

    In der Deutschen Politik hat sich seit Jahren der kriminellste, gemeinste und haesslichste Abschaum gesammelt den dieser Planet jemals hervorgebacht hat. Damit alles gesagt.

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  7. Sebastian sagt:

    Auch wenn du kein „Schulterklopfer“ haben möchtest, muss man doch festhalten, das deine Aktion völlig richtig war und bleibt. Mit guten Beispiel voran gehen. Und ob der Zufall es wollte oder nicht, aber vor kurzen habe ich meine letzte Kohle mit jemandem geteilt (Essen, trinken und gratis ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Nöte) die in ihren hohen Alter ihr Körper verkaufen muß. Der Gesichtsausdruck wahr Lohn genug als sie ihr Essen vor sich hatte. Und bevor hier einer auf die Idee kommen sollte, ich hätte ihre Dienste in Anspruch genommen weil sie in Not war, da sag ich nur: Ihr habt nix begriffen denn man erkennt eine Gesellschaft daran, wie Sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht! Jetzt hab ich zwar selber nix, bin aber noch jung genug um es zu kompensieren.

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    • Weißer Arischer Widerstand sagt:

      @sebastian: eine gesellschaft erkennt man immer daran das sie ein sozialexperiment von zufällig zusammengewürfelten menschen verschiedenster rassen darstellt.
      das was du beschreibst , nennt man eine volksgemeinschaft!
      wir müssen lernen ihr nwo-neusprech abzulegen , und wieder unsere begriffe verwenden!
      deshalb – volksgemeinschaft , statt ich-gesellschaft!!!

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  8. Heil Dir für diese Tat und diesen wunderbaren Blog, den ich immer wieder gerne lese!

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  9. „Das mag schon stimmen, aber was will jemand in meinem Alter noch dagegen machen, junger Freund?“

    Ab welchem Alter ist man denn „zu alt“, um Widerstand zu leisten?

    Hat derjenige Widerstand geleistet als er noch „jung genug“ war?

    Der Nächste sagt, er wäre zu krank. Der andere, er könne nicht, wegen seinem Beruf, die Nächste sagt, sie könne nicht, sie sei eine Frau, der Nächste hätte gar keine Zeit dafür, der Nächste sagt, es wäre sowieso sinnlos usw.

    Ausreden für die eigene Untätigkeit kann jeder haben, ich hätte auch eine gute Ausrede.
    So funktioniert kein Widerstand!
    Widerstand ist unbequem und bedeutet immer ein Risiko einzugehen.

    Wer nicht zu kämpfen bereit ist, für den ist auf der Welt kein Platz.
    Dabei kann es sich zumindest auch nur um den geistigen Kampf handeln.

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    • Stimmt, aber es bringt nichts diesen Leuten einen Vorwurf zu machen oder wütend auf sie zu sein. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg zur Bewußtwerdung gehen. Das war bei uns nicht anders.

      Vielen ist es einfach nicht vorbestimmt aus diesem geistigen Gefängnis auszubrechen. Ihre Seelen sind zu schwach und vielleicht auch zu unerfahren.
      Es wird eine natürliche Auslese stattfinden, denn die Welt, die sich gerade am Horizont abzeichnet wird alles Schwache und Degenerierte hinwegfegen.
      Weshalb also Zeit und Energie verschwenden, um sich über solche Subjekte aufzuregen oder zwanghaft versuchen sie „aufzuwecken“? Ich habe inzwischen gelernt, daß sich viele Dinge von selbst regeln – man muß sie nur ihren Lauf nehmen lassen.
      Die Feiglinge und Unterwürfigen werden ihr verdientes Schicksal bekommen…

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  10. Diederich Heßling sagt:

    „Es wird eine natürliche Auslese stattfinden, denn die Welt, die sich gerade am Horizont abzeichnet wird alles Schwache und Degenerierte hinwegfegen.“

    Charles Darwin hatte Recht. Und alles andere Gerede der letzten Jahrzehnte war dummes Zeug.
    Die Welt kann so einfach sein. Wenn man sie denn verstehen WILL…

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