Suggestion – Praxisbeispiel aus dem Alltag

Veröffentlicht: 27. Februar 2017 in Allgemein

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Heute könnt Ihr an einem Praxisbeispiel testen wie gut Euer Wahrnehmungsfilter bereits justiert ist.

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Wer bei dem folgenden Plaktat „nur“ Werbung sieht, der hat noch einen langen Weg vor sich:

open-for-more.jpg

Hängt bei mir in der Stadt momentan an JEDER Litfaßsäule und fast jeder Plakatwand.

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WAS seht Ihr?

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Wer John Carpenter’s Film „Sie leben!“ kennt, versteht spätestens jetzt die Bedeutung der Sonnenbrille.  😉

sie-leben-1

Kannst DU es sehen?

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Statt Euch beim Volksverblödungsspektakel „Fasching“ den drei „F“ zu widmen (Feiern-Fressen-Ficken) und natürlich Saufen – solltet Ihr lieber einen Spaziergang durch Eure Stadt machen und den eigenen Wahrnehmungsfilter testen.

Wenn er funktioniert, dann eröffnet er den Einblick in eine bisher unbekannte Welt.

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In diesem Sinne…

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Kommentare
  1. mark2323 sagt:

    Ziemlich offensichtlich. Auch ohne Brille. 😉

    Ich gucke zur Zeit aus meinem Fenster auf folgendes:

    „Auf das WIR und jetzt!
    Das einzig Wahre“

    Kennst Du?

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    • Ziemlich offensichtlich für Dich und mich, Mark. Die Meisten sind jedoch so im Hamsterrad, daß sie solche „Informationen“ nicht bewußt wahrnehmen. Dadurch sind dem Unterbewußtsein Tür und Tor geöffnet. Man kann diese Art der Wahrnehmung lernen. Dies erfordert jedoch ständiges Training. Die Methoden bleiben zwar ähnlich, aber die „Verpackung“ variiert in regelmäßigen Abständen.


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      .

      Auch ein passendes Beispiel:
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      Oder das:
      .

      .
      😉

      Gefällt mir

      • UnkontrollierteOpposition sagt:

        Wahrnehmungsfilter justieren in der Stadt ??
        Nein danke.

        Hättest Du jetzt geschrieben, im Wald, auf den Bergen, am Strand, … 🙂 – ok – doch die Stadt ist ja wohl für unsereins nicht mehr zu ertragen – vor allem jetzt, wo an allen Ecken und Enden die entarteten Faschingsdeppen rumlaufen und sich Wunder was wie toll vorkommen.

        Ich hab „Sie leben“ damals übrigens im Kino gesehen und der Film hatte mich damals schon schwer beeindruckt. Jahre später kapierte ich jedoch erst die tiefgründige Botschaft dahinter.

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      • mark2323 sagt:

        Bei der Warsteiner-Werbung fällt allerdings auf, dass der „Multi-Kulti-Anteil“ auf dem Bild für heutige Verhältnisse auffallend gering ist. Und schmecken tut die Plörre auch ziemlich gut. 🙂

        Habe leider bei der Bilder-Suche dazu nichts gefunden, aber L&M hat nachgelegt. Gestern sah ich ein Plakat mit dem ebenso eindeutigen Slogan:
        „Don’t talk to strangers. They could become friends!“

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      • Ich habe auch schon eine weitere Variante von L&M gesehen: „people can be bought“.

        Interessant auch die Abwechslung der Farben. Erst das Ganze in Blau und kurze Zeit drauf dasselbe in Rot. Der Farbwechsel erfolgt bestimmt auch nicht grundlos…

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    • @UO

      In der Natur kann man seine Sinne trainieren. Wird in nicht allzu ferner Zukunft sehr hilfreich sein. Dort draußen werden wir aber nicht vom Feind unterbewußt beeinflusst.
      Nicht jeder kann dauerhaft die Stadt meiden und wenn man dort ist ohne seinen Wahrnehmungsfilter entsprechend eingestellt zu haben, dann reicht diese Zeit schon aus, um die überall vorhandenen Suggestionen in sich aufzunehmen.

      Auch wenn es nur schwer zu ertragen ist, wie Du schon sagtest, besonders jetzt an Fasching, wenn die ganzen erwachsenen Kinder sich wieder austoben dürfen, muss man es trotzdem machen.
      Apropos Fasching: Morgen ist ja alles wieder vorbei und die Sklaven müssen wieder mit versteinerten Mienen und nach unten hängenden Mundwinkeln ihrem tristen, grauen Alltag nachgehen und malochen. Bis zum 11.11. Dann darf der Pöbel wieder lustig sein… 😛

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      • UnkontrollierteOpposition sagt:

        Passend zur Bekloppten-Zeit!

        Angeblich wurde diese Büttenrede 1995 in der Karnevalshochburg Flörsheim am Main gehalten. Der Redner musste nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet, aber die Rede ist seitdem Kult!

        Kult-Büttenrede von 1995 in Flörsheim

        Alaaf und Helau! – Seid ihr bereit?
        Willkommen zur Beklopptenzeit!

        Mer kenne des aus Akte X,
        doch Mulder rufe hilft da nix,
        des kommt durch Strahle aus dem All,
        und plötzlisch ist dann Karneval!

        (Tusch)

        Uff einen Schlach werd’n alle dämlisch,
        denn das befiehlt das Datum nämlisch!
        Es ist die Zeit der tollen Tage,
        so eine Art Idiotenplage,
        eine Verschwörung, blöd zu werden,
        die jährlich um sich greift auf Erden.
        Ei‘ wahre Ausgeburt der Hölle,
        und Ausgangspunkt davon ist Kölle!

        (Tusch)

        Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
        das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
        sondern aach jede Menge Jecken,
        die sisch auf Nasen Pappe stecken,
        in Teufelssekten sich gruppieren
        danach zum Elferrat formieren
        und dann muss selbst das döfste Schwein
        dort auf Kommando fröhlisch sein.

        (Tusch)

        Auf einmal tun in allen Ländern
        die Leude sisch ganz schlimm verändern
        Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
        und fremde Mensche Freibier kaufe
        schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
        betatsche Jungens und aach Mädel
        und tun eim jede den sie sehen,
        ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
        Sie tun nur noch in Reime spreche
        und sind so witzisch, man könnt‘ breche,
        bewegen sisch in Polonäsen,
        als trügen sie Gehirnprothesen,
        man möschte ihnen – im Vertrauen
        am liebsten in die Fresse hauen!

        (Tusch und Konfetti-Kanone)

        Doch was soll man dagege mache?
        Soll man vielleicht noch drüber lache?
        Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
        man kann sisch nichmal gegen impfe,
        die Macht der Doofen ist zu staak,
        als dass man sisch zu wehr’n vermag!

        (kein Tusch)

        Am besten ist, man bleibt zu Haus
        und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
        Man schließt sich ein paar Tage ein
        und lässt die Blöden blöde sein!
        Der Trick ist, dass man sich verpisst
        bis widder Aschermittwoch ist!

        Und steht ein Zombie vor der Tür,
        mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
        und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
        dann dreh sie um, die dumme Sau,
        und tritt ihr kräftisch in den Arsch
        und ruf dabei: “Narrhalla-Marsch!”

        Gefällt 1 Person

  2. Heidrun sagt:

    Hallo zusammen.
    Weiteres Beispiel aus der L&M Zigaretten-Werbung: „Boarders only exist in your head.“
    Suggeriert: wie altmodisch ist mein Nationalismus doch, wie altbacken mein Ehrgefühl

    Oder auch das neue Werbeplakat der „deutschen Bahn“ (suggeriert Rassenmischung.)

    Es gibt unzählige Beispiele! Also: Haltet die Ohren steif!

    Gefällt 1 Person

  3. UnkontrollierteOpposition sagt:

    Hier etwas, was mich persönlich oft sehr ärgert und sehr gut zum Thema paßt: Die Kampagne „Mit Radio erreichen Sie immer die Richtigen. Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.“

    -> Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf …

    Die Manipulation findet ja schließlich nicht nur visuell statt !!

    Schon als ich das das erste Mal hörte, dachte ich, wie mies ((( diese Leute ))) doch sind. Die Inhalte, die hier verwendet werden, sprechen ihre eigene ganz deutliche Verblödungssprache:

    https://tinyurl.com/zy7ofz4

    Unterste Schublade !!

    Gefällt 1 Person

  4. feld89 sagt:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  5. Rüdiger sagt:

    Auch immer nett: „Aldi informiert“ !

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  6. Matthias Weichert sagt:

    Jetzt weiss ich ohne Brille immer noch nicht was daran faul sein soll…

    Gefällt 1 Person

    • Deine Aussage zeigt mir, daß Du noch voll im System-Denken bist, Matthias. Die Programmierung in der Schule hat ihre Spuren hinterlassen.

      Erwartest Du jetzt, daß ich mich wie ein Lehrer vor Dich stelle und Dir erkläre was Du sehen sollst? Das bringt nichts. Das einzige was dann passiert, ist daß ICH Deinen Wahrnehmungsfilter justiert habe.

      Das musst Du aber selbst lernen, sonst brauchst Du ja immer jemand, der Dir sagt, was Du sehen SOLLST.

      Wie ich bereits schrieb: Wer auf dem Bild nur Werbung sieht, der hat noch einen langen Weg vor sich.
      Es ist aber ein Weg, der es wert ist gegangen zu werden.
      Das ist aber eine Entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss und vor allem ein Lernprozess, bei dem man SELBST sein eigener Lehrer ist.

      Alles Gute für Dich!

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  7. […] meinen Einträgen über das Thema Suggestion (1) (2) zeige ich immer wieder auf,  wie die unbewußte Masse durch unterschwellig höchst […]

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