ZEITDOKUMENTE – Teil 1: Abschied von der Familie

Vorwort: Heute beginne ich den ersten Teil der Reihe „Zeitdokumente“ mit dem Brief eines japanischen Marine-Piloten, in welchem er von seiner Frau und seiner Tochter Abschied nimmt. Es sind Zeilen, die das Herz und die Seele tief berühren.

Da die Japaner zusammen mit den Deutschen gegen die Eingliederung in das globalistisch-kapitalistische Sklaven-System gekämpft haben, halte ich es für vollkommen legitim auch Zeitdokumente dieses Volkes zu veröffentlichen.

Wenn Ihr mich bei meiner Suche unterstützt, bin ich mir sicher, daß wir auch von unseren Vorfahren Briefe und Tagebücher finden und veröffentlichen werden, die uns die Verbindung zu ihnen wiederherstellen lässt bzw. diese noch weiter verstärkt.

Hier nochmal der Verweis auf die Seite mit dem Aufruf und wie Ihr Kontakt herstellen könnt:  ZEITDOKUMENTE SICHERN – HILF MIT!

 

 

Bevor Ihr beginnt den Brief zu lesen, empfehle ich Euch die folgende Musik dabei zu hören.

Ich finde sie wunderschön und passend für das Erreichen der richtigen emotionalen Ebene, um die Gefühle hinter den Worten erfassen zu können.

 

 

 

 

Foto-Brief.jpg

 

Meine liebe Himiko,

gestern sind wir an der Küste von Okinawa vorbeigefahren. Ich habe Nago nicht gesehen, aber ich fühlte mich trotzdem zu Hause, weil ich Dir näher war als in den letzten zwei Jahren.

Der Berg Yonaha ragte in den klaren Himmel und es fühlte sich an, wie wenn Du es warst, die zu mir hinüber blickte von unserer Heimat-Insel.

Ich werde Dir nicht mehr schreiben können, also verlasse ich mich darauf, daß Du auf Dich Acht gibst.

Geh zu meiner Mutter, wenn die amerikanischen Soldaten hier eintreffen und mach Dir keine Sorgen um das Haus – es ist nur aus Holz und Stein gemacht.

Du bist das wahre zu Hause für unsere Familie.

Lies Yui bitte die folgenden Worte vor, wenn sie alt genug ist, um sie zu verstehen:

Auch wenn Du mich nicht sehen kannst, werde ich Dich immer beobachten. Gehorche Deiner Mutter und hilf ihr bei ihrer Arbeit.

Wachse heran und werde zu einer guten Frau. Hör auf Dein Herz und wähle die Wege, die Dir das Glück bringen.

Beneide nicht die anderen Kinder, die einen Vater haben, da ich ein Geist werde und dadurch immer bei Dir bin.

Himiko, dies ist mein letzter Brief. Nun breche ich auf, um meine letzte Pflicht zu erfüllen.

Vor meinem letzten Atemzug werde ich mir selbst erlauben, ein Leben voller Gehorsam mit einem eigennützigen Akt zu beenden.

Ich werde mich nicht opfern, um das Reich zu retten, aber ich werde mich opfern, um Euch zu beschützen.

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Ich liebe Euch.

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8 Kommentare zu „ZEITDOKUMENTE – Teil 1: Abschied von der Familie

    1. Es sind Lügen, Anton. Und mit Lügnern macht man das, was sie verdient haben:

      Man schenkt ihnen und ihren Lügen keine Beachtung mehr.

      Tut man es trotzdem und versucht sogar sich gegen die Lügen zu rechtfertigen, dann gibt man diesem finsteren Gesindel genau die Energie, die es haben möchte.

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  1. Da schießen einen gleich die Tränen in die Augen bei solchen Zeilen. Dieses Projekt genießt bei mir höchste Achtung und Respekt. Ich hoffe es wird großflächig unterstützt. Ich habe bei mir in der Familie nachgefragt, kann aber zum jetzigen Zeitpunkt nichts beisteuern.
    Falls sich was ändert, werde ich mich wieder melden.

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  2. Wie Edel und Ehrenhaft schon allein die Wortwahl war. Das fällt. Mir auch immer bei den alten Deutschen Briefen auf. Heutzutage würde der Korrekt Umerzogen wohl eher schreiben. Eyh, Bunny. Hör ma. Ich mach mich ma auffe Socken um n bisschen Rumzuballern. Wenn ich wiederkomm ist gut wenn nicht hab ich wohl Pech gehabt. Tschüß. Das ist dann die Heimatsprache Verhunzen.

    Gruß

    Holger Gerhardt

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    1. Deine Version enthält für die heutige „Generation Doof“ noch zu viele deutsche Wörter.
      Du musst mindestens die Hälfte davon in Besatzer-Sprache umwandeln, dann kommst Du dem allgegenwärtigen Gestammel schon etwas näher.

      😉

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