ZEITDOKUMENTE – Teil 3: Weihnachtspost

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Weiter geht’s mit dem 3. Teil der Suche nach unserer wahren Vergangenheit.

Diesmal mit dem Brief einer Mutter an ihren Sohn, der als Soldat unsere Heimat vor den Armeen des Feindes beschützte und so die Freiheit des deutschen Volks verteidigte.

Dieser Brief wurde bereits beim Trutzgauer Boten veröffentlicht. Es ist eine der „größeren“ Seiten, die meinen Aufruf teilten und bereits ein paar Dokumente und Fotos erhalten haben. 🙂

 

Zu diesem wertvollen Zeitdokument werde ich noch als Nachtrag ein paar Worte schreiben – kommen wir nun jedoch zum Brief an unsereren Vorfahren Heinz aus der Familie Telchow, den seine Mutter kurz vor Weihnachten 1940 an ihn schrieb:

 

                                                                                                                      Siebenlehn, d. 8.12.1940
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Mein lieber Heinz!
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Am heutigen 2. Adventssonntag packte ich meine Weihnachtsfeldpost und froh schreib ich nun meinen Weihnachtsbrief an Dich. Möge er Dich auch in rechter Festtagsfreude antreffen.
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Zunächst mein lieber Heinz möchte ich Dir bei dieser Gelegenheit einmal von Herzen dafür danken was Du als pflichttreuer Soldat in selbstloser Hingabe in diesem Krieg für uns in der Heimat und damit auch für mich getan hast und noch tust.
Wie sicher und geborgen fühlen wir uns doch alle daheim im Schutze unserer herrlichen starken Wehrmacht und daß Du mein Heinz idealer Gesinnung Deiner Opferbereitschaft und in geduldigem Ausharren so wesentlich daran beteiligt bist, macht mich stolz und glücklich!
Ich glaube auch Dein lieber Vater, könnte er jetzt sehen was aus seinem Jungen geworden ist, wäre mit uns zufrieden.
Er hatte es schwerer als ihr. Als Held hat er gelitten, doch musste er sterben ohne Hoffnung an eine Auferstehung seines geliebten Vaterlandes.
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Wir aber sehen jetzt schon die gewaltigen Erfolge Eurer Leistungen. Wie wir wieder einmal mit der Wintersonnenwende den Sieg des Lichts feiern dürfen so werden auch im Völkerringen die finsteren Mächte bald bezwungen sein. Ein neuer Tag wird aufbrechen für Europa; wohl gar für die ganze Welt!
Mit unbändigem Stolz fühlen wir uns als Angehörige der Volksgemeinschaft Adolf Hitlers, der der Welt ein neues Licht entzündete.

Oft gedenke ich jetzt des Gedichtes das Siegfried in der Oberschule gelernt hatte. Er trug es an einem Heiligabend der Kampfzeit vor und ich war tief davon ergriffen.

„Weihnachtsgebet“ hieß es und brachte den brennenden Wunsch unseres Volkes nach einem Führer zum Ausdruck.
Erinnerst Du Dich? – Wie herrlich hat sich diese Bitte erfüllt.
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Aller Voraussicht nach werden Großmutter und ich das Weihnachtsfest in aller Ruhe allein zu Hause verbringen. Ich freue mich schon auf den Augenblick in dem ich Dein liebes Päckchen öffnen darf. Unsere Gedanken werden aber bei allen unseren Lieben draußen sein. Nicht nur wir, auch Tante Dorchen, die Dich ja schon immer besonders ins Herz geschlossen hat, und ihre Lieben sowie Fieguths werden in diesen Tagen Deiner gedenken. So umschlingt trotz der räumlichen Trennung uns alle ein festes Band. Und bald feiern wir hoffentlich in der Heimat ein frohes Wiedersehen. Dann wirst Du wohl auch Deine zukünftige Schwägerin kennenlernen und – ich hoffe – Siegfried zu seiner Wahl beglückwünschen. An Deinen beiden Vettern und Cousine Ruth wirst Du dann hoffentlich Freude haben.
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Nun lass Dir die beiliegenden Pfefferkuchen recht gut schmecken und schreibe bitte ob meine 2 Weihnachtspäckchen (das andere enthielt einen kleinen Stollen) gut ankamen.
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Verlebe das Fest gesund und recht froh.
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Dies wünscht mit vielen herzlichen Grüßen Deine Dich liebende
                                                                                                                             Mutter
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P.S.: Auch ob Großmutters Weihnachtspäckchen an Dich ankam teile Ihr bitte mit.

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Nachtrag: Wieder einmal Worte unserer Vorfahren, die Herz und Seele tief berühren.

Vor allem finde ich es faszinierend, wie ausgeprägt damals das Verständnis des großen Ganzen – das Ringen zwischen Licht und Finsternis vorhanden war – wesentlich intensiver als es heute der Fall ist. Die Deutschen dieser Zeit haben die wahre Bedeutung dieses schicksalhaften Kampfes verstanden und deshalb auch alles gegeben – bis zum Schluß.

Was wieder einmal beweist, daß wir uns nicht weiter- sondern durch gezielte Maßnahmen des Feindes immer mehr zurück entwickeln als Menschen, die den wahren, höheren Sinn unserer Existenz erfassen können und durch diese Erkenntnis in der Lage wären wirklich zu leben.

Die unfassbaren Grausamkeiten, die den Völkern des Lichts seit dem Beginn des „dunklen“ Zeitalters angetan wurden und die unzähligen, gigantischen Lügen, die diese Welt am Laufen halten, verlangen nach einem Ausgleich – und dieser zeichnet sich am Horizont ab.

Wie ich bereits schrieb: „Die Lüge kann nur mit viel Energie aufrecht erhalten werden. Die Wahrheit hat jedoch Bestand, weil sie einfach IST. „

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Danke an Aswina, daß Du diese Zeilen mit uns geteilt hast – und Danke an Deinen Vater für das, was er für unser Volk getan hat.

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In diesem Sinne…

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2 Kommentare zu „ZEITDOKUMENTE – Teil 3: Weihnachtspost

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