KurzGedanken – 19. Mai

Veröffentlicht: 19. Mai 2017 in Allgemein

Denker

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An manchen Tagen bin ich ziemlich frustriert und ungeduldig. Frage mich, was ich tun könnte, um meinen Bewußtwerdungsprozess zu beschleunigen, welche Methoden ich entwickeln könnte, um diese Wandlung noch besser zu vollziehen.

.Ich sendete die Frage sowohl nach Innen als auch nach Außen und vergaß sie wieder. Vor ein paar Tagen kamen die folgenden Gedanken – und damit die Antwort auf meine Frage – aus mir selbst heraus:

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„Wenn die Schmetterlingslarve sich in ihren Kokon eingesponnen hat, dann fragt sie sich nicht, ob sie etwas machen könnte, um diese Metamorphose zu beschleunigen oder welche Methode angewendet werden kann, um noch ein schönerer, besserer Schmetterling zu werden.

Sie beginnt diese Verwandlung in dem Ur-Vertrauen darauf, daß alles so geschehen wird, wie es vorherbestimmt ist.“

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Es ist also Zeit- und Energie-Verschwendung ungeduldig und / oder unzufrieden mit den Fortschritten des eigenen Bewußtwerdungsprozesses zu sein.

Habt also auch Ihr, meine Brüder und Schwestern das Ur-Vertrauen darauf, daß alles so geschieht, wie es geschehen soll – zur rechten Zeit am rechten Ort.

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IMG_4332.JPG

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In diesem Sinne…

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Kommentare
  1. mark2323 sagt:

    „(…)Habt also auch Ihr, meine Brüder und Schwestern das Ur-Vertrauen darauf, daß alles so geschieht, wie es geschehen soll – zur rechten Zeit am rechten Ort.(…)“

    Kennst Du auch solche einschneidenden Erlebnisse, die zunächst nur wie ein unerklärlicher Zufall anmuten, dann jedoch, wenn man näher darüber nachgedacht hat, kann man zu keiner anderen persönlichen Erklärung kommen, als dass da metaphysisches, transzendentes im Spiel sein muss?
    Dass dieses Erlebnis zur – um Deine obige Formulierung zu verwenden – rechten Zeit am rechten Ort geschehen ist, um Dir persönlich ein Zeichen zu geben?

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    • Ob ich solche Erlebnisse kenne? 😀 Wenn Du meine älteren Einträge gelesen hast, dann solltest Du wissen, daß es schon ein paar gegeben hat. 😉

      Manchmal erkennt man die Zeichen nicht sofort und dann muss diese höhere Macht etwas „deutlicher“ werden.

      Auch wenn wir die negativen Erfahrungen im Leben verabscheuen und uns wünschen, daß sie nicht existieren würden, haben sie jedoch einen wichtigen Zweck:

      Ihre Aufgabe ist es dafür zu sorgen, daß wir „aufwachen“ und uns wieder erinnern wer wir wirklich sind. Und das geht oft nur durch Schmerz. Ein „sanfterer“ Weg wäre uns allen sicher lieber, aber aus irgendeinem Grund soll es nicht so sein.

      Gefällt 1 Person

  2. Karin sagt:

    Wieder ein sehr schöner Beitrag der mir aus der Seele spricht.

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  3. Werter Tagebuchschreiber, der ‚Kampf‘ zwischen Ego und höherem Selbst gehört dazu. Laß Dich nicht frusten. 😉

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