Das ESSperiment: Weg vom Gluten

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Für die Ernährungsumstellung gilt dasselbe wie für den Weg der Bewußtwerdung:

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Die optimale Umsetzung erfolgt in kleinen Schritten, um Körper und Psyche nicht zu überfordern.

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Die vorherigen Stufen meiner Nahrungsumstellung, wie oben im Titelbild zu sehen (Fleisch-, Laktose- und Zucker-frei) habe ich hier auf meinem Tagebuch nicht dokumentiert.

Im Grunde genommen war der Ausstieg aus diesen Giften, die sich im Großteil der „Lebens“mittel befinden, genau derselbe, wie ich ihn nachfolgend beschreiben werde.

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Erstmal die grundsätzliche Frage: 

Warum soll man keine Glutenhaltigen Produkte mehr essen?

Ein gutes Argument dafür habe ich auf Rüdiger Dahlkes Blog gefunden – nachfolgend ein Auszug:

„In vielen heute gängigen Nahrungsmitteln stecken längst für uns unbekömmliche Informationen. Am Weizen wird das am deutlichsten. Das alte Einkorn hatte noch 12 Chromosomen und gab entsprechend wenig Ertrag, mit dem Emmer gekreuzt und in den letzten 50 Jahren oft genetisch manipuliert, hat er heute 42(!) und das daraus gebackene Brot hat mit dem der Bibel praktisch nichts mehr zu tun, ganz abgesehen davon, dass es – laut EU-Richtlinien – mit über 1000 nicht deklarierungspflichtigen Chemikalien versetzt werden darf bis hin zu solchen, die das anschließende Reinigen der Backmaschinen erleichtern.

Dieser Weizen macht uns wissenschaftlich nachweislich krank, nur auf andere Art als das heute wissenschaftlich für Tierprotein nachgewiesen ist. Letztlich leiden viel mehr Menschen als das wissen, an Weizen bzw. Glutenunverträglichkeit und schädigen damit vor allem ihr Gehirn. Wenn wir unser Herz und unser Hirn im Auge haben, läuft alles auf jene in „Geheimnis der Lebensenergie“ vermittelte pflanzlich-vollwertige Kost hinaus, allerdings mit einem besonders kritischen Augenmerk auf Getreide und auf gute Fette.

Was wir brauchen sind Pflanzen mit hohem Genalter aus den Zeiten der Evolution, mit denen unser Organismus seit seiner Entstehung warm und vertraut werden konnte. Das neue genmanipulierte Zeug hat keinerlei Lebensmittel-Charakter für uns, sondern ist bestenfalls Nahrung und Kalorienträger, und macht dick und krank, wie man es allenthalten sieht. Nach Popp lässt sich das auch mit mangelnder Bio-Photonenausstrahlung belegen, die sehr gegen alles genmanipulierte und etwa auch Eingefrorene spricht.

Wir müssen also zurück zu einfacher Kost, an die wir beziehungsweise unser Organismus Zeit hatte, sich zu anzupassen.“

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Kurz gesagt: Das was heute in Backwaren drin ist bzw. das Mehl selbst hat nicht mehr das Geringste mit dem „Ur-Getreide“ zu tun, das einmal von der Natur geschaffen wurde. Von den unzähligen Giften in den Düngemitteln bzw. den anderen Chemikalien, die völlig „legal“ während der Produktion hinzugesetzt werden dürfen ganz zu Schweigen.

Kleine Info am Rande: Der Unterschied der Chromosomenanzahl bei Schimpansen und Menschen beträgt 2.  Vom Urgetreide zum heutigen „Mutanten“-Getreide 30!!

Denkt daran:

ALLES, WAS IHR ESST UND TRINKT WIRD ZU EINEM TEIL VON EUCH!

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Keine Ahnung was für „Informationen“ aus den Giftmischer-Laboren der finsteren Mächte wir da jeden Tag in uns hineinschaufeln, aber ich werde das Ganze ab sofort stoppen und meine Veränderung dokumentieren.

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Begonnen habe ich damit mich zu informieren, wo überall Gluten in den Nahrungsmitteln vorhanden ist, die ich zu mir nehme. Diese werden dann aus dem Essensplan gestrichen und durch „Alternativen“ ersetzt.

Manchmal geht das natürlich nicht – dann muss man eben verzichten bzw. sich nach etwas komplett Neuem umsehen. Es ist also schon eine gewisse Vorausplanung notwendig.

Angesetzt ist erstmal eine Woche, um am Ende ein Fazit zu ziehen, wie der Körper reagiert hat. Fühlt man sich besser oder schlechter – wie wurden die glutenfreien Nahrungsmittel vertragen (Verdauung), hat man etwas vermisst und falls ja, wie könnte man das wieder als glutenfreie Variante in die Ernährung integrieren.

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Als Beispiel möchte ich Euch die Umstellung meiner wichtigsten Mahlzeit zeigen – dem Müsli:  😛

Die ursprüngliche Zusammensetzung findet Ihr -> hier.

Für dieses Essperiment musste ich mich leider von meinem heiß geliebten Knusperhafer trennen, genauso wie vom Hafer“drink“.

Mein Gluten-freies Müsli sieht nun wie folgt aus:

  • 1-2 Bananen
  • je nach Angebot: Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren
  • Buchweizen gepufft (ersetzt Knusperhafer)
  • Leinsamen, Flohsamenschalen
  • Mandel“drink“ (ersetzt Hafer“drink“)
  • damit es nicht zu eintönig wird: Kokosflocken, Kokosblütensirup
  • Auch mal Quinoa und Amaranth gepufft

 

Mein Fazit?  Naja, den Knusperhafer habe ich schon etwas vermisst, aber die große Schüssel habe ich trotzdem leergeputzt.  So schlimm kann es also nicht gewesen sein. 😉

Die Kosten? Der Amaranth und Buchweizen sind günstiger wie der Knusperhafer, jedoch ist auch weniger in der Packung. Der Mandel“drink“ ist 1 Euro teurer als die Hafer-Variante (je Packung / 1L).  Also unterm Strich ist das glutenfreie Müsli teurer.

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Auf dem Speiseplan für heute Abend steht: Kartoffel-Gemüse-Pfanne mit Curry und Buchweizennudeln.

Man darf gespannt sein… 😛

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Ich werde dann vermutlich nächsten Montag einen Eintrag zum Fazit der ganzen Aktion verfassen.  Mal sehen was diese Veränderung mit mir macht.

die-fliege
Ich hoffe mal nicht DAS HIER… 😀

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In diesem Sinne…     Guten Appetit!    😉

 

 

 

 

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28 Kommentare zu „Das ESSperiment: Weg vom Gluten

  1. Viel Spaß bei deinem Experiment! Hafer-, Soja- und Mandeldrink fallen in die Kategorie Zucker auch wenn es nicht draufsteht. Da geht wirklich nur selber machen. Oder frische Milch direkt vom Bauern. Dazu sind wir zurück.

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    1. Hallo angi351!
      Ich bin nicht sicher, ob die Milch nicht sogar genauso viel oder sogar mehr Zucker enthält wie Soja- (0,7g/100g),Hafer- (5,2g/100g) oder Mandelmilch. Insofern macht die Milch (geht in veganer Ernährung ja eh nicht 😉 ) nicht unbedingt eine gute Figur als Ersatz, auch nicht vom Bauernhof. Außerdem ist es inzwischen bekannt, daß die Milch nicht für Menschen geeignet ist. Es fehlen ihm bestimmte Enzyme für die Verstoffwechslung. Und den Quatsch mit dem Kalzium in der Milch darf man getrost vergessen.

      Noch etwas für den Deutschen und sein Essperiment: Vielleicht ist es Dir schon bekannt, die Firma BauckHof produziert seit einigen Jahren wieder glutenfreie Haferflocken. Da konnte ich mal lesen, daß die Haferflocken früher von Natur aus, sowieso glutenfrei waren. Erst durch die ganzen Umzüchtungen usw. wurde das heute übliche Haferkorn mit Gluten angereichert. Für so eine Tüte (ca. 400 – 500 g) habe ich im günstigen Fall 2,49 € bezahlt. Nicht unbedingt ein Supersonderpreis, aber mir war es das wert.
      Ach ja und als preiswertere Alternative zur Mandelmilch wäre da noch die Soja-/Reismilch. Kostet in Bio und ohne Zuckerzusatz auch nur ca. einen Euro.

      Viele gute und interessante Erfahrungen für Dein Essperiment. Bin schon gespannt auf das „Ergebnis“ :-).

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      1. Danke! 😀 Auch für den Hinweis mit den Haferflocken. Ohne was Knuspriges im Müsli schmeckt es einfach nicht so. Werde heute gleich im Reformhaus nachfragen, ob die sowas im Sortiment haben.

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      2. Soja ist grenzwertig, zum einen sollte man genau wissen wo es herkommt bzw. angebaut wird, immerhin sind 90% der Welternte in Monsantohand, und zum anderen ist Soja nur fermentiert für den Menschen unbedenklich.

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    2. Zurück zur Kuhmilch. Wann waren wir schon mal richtige Milchtrinker?
      Meine Oma und Opa hatten einen Bauernhof und da haben die eigentlich fast nie Milch getrunken. Das kam dann alles so mit der Zeit und dem milchhandel. Plötzlich hies es die Milch wäre überlebenswichtig.
      Denkt nur mal an die armen Kühe die da, ja man kann sagen, künstlich schwanger gehalten werden.

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      1. So ist es! Milch- und Fleisch-Konsum bedeutet Unterstützung von Tierquälerei und Massenmord.
        Wenn man bedenkt wieviele Tonnen Fleisch- und Milchprodukte jeden Tag weggeworfen werden – dann wird klar: Die Quälerei und das Sterben sind völlig sinnlos. Hier geht es um was ganz Anderes – nämlich die Energie, die all das Leid verursacht.
        Außerdem ist es Karma, wenn man Milch und Fleisch von gequälten Lebewesen zu sich nimmt und sich dann wundert, wenn es einem Selbst immer schlechter geht.

        Aber auf diese Erkenntnis muss jeder selbst kommen. Missionieren bringt rein garnichts.

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  2. Wieder eine wichtige Erkenntnis die du uns mitteilst. Wichtig ist auch die Reinigung dessen was das die falsche Ernährung in uns hinterlassen hat. Stichpunkt: Candidapilz und Kotstein! Frische Säfte aus Wildkräutern helfen da ungemein!
    Sieg Heil-Siegesheil
    fritze

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  3. Ist es nun das Gluten oder das manipulierte Getreide, was gemieden werden soll?

    Ich versuche es immer von dem Standpunkt aus zu sehen, daß es vor einigen Jahren diese unzähligen Unverträglichkeiten nicht gegeben hat, demzufolge werden gewisse Jemande daran herumgespielt haben.

    Von ‚Milch‘ aus dem Tetrapack rate ich ab, einfach aus den Gründen daß meistens nicht das enthalten ist was man erwartet. Selbermachen ist auch möglich ohne Hightech Küchenmaschine. 😉

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  4. Hallöchen lieber Deutscher, hallöchen Leser!

    ersteinmal ein herzliches Dankeschön an alle für die vielen Beiträge und Kommentare zum Thema Vegane/Vegetarische Ernährung. Ich hab vor gut 2 Monaten angefangen meine Ernährung dahingehend umzustellen und ich weiß ich hab noch einen langen Weg vor mir. Auf jeden Fall kann ich mit Stolz sagen das ich seit dieser Zeit weder Fleisch noch Wurst noch Eier gegessen hab. Beim Käse beschränke ich mich derzeit entweder auf Schmelzkäse oder auf Fettreduzierten bis ich auch davon weg bin. Bei der Butter gibt es für mich vorerst keine Alternative es sei denn jemand von Euch kennt da ein Produkt das die Butter ersetzt. Aber bitte keine Margarine, die mag ich gar nicht. Es wurde hier viel über der Milch geschrieben, was haltet ihr von Kokosmilch? ich hab die mal probiert ( zum Müsli natürlich ) und kann sagen das es ganz gut schmeckt. Bei den Kornprodukten (Brot, Brötchen, usw. ) bin ich ganz weg von Weizenprodukten. Zum Müsli nehme ich Dinkel-Flakes ohne was dazu aber das werde ich morgen mal ändern und auch Obst dazu tun, mal schaun wies schmeckt.
    LG Klaus

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      1. Vielen Dank für die Info, das habe ich nicht gewußt. Wieder was dazu gelernt. Ich muß aber dazu sagen, das der Dinkel sich Gen-Technisch nicht verändern lässt und chemischen Dünger sowie chemische Pestizide nicht verträgt…so hab ich das im I-Net gelesen.

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      2. Habe ich auch gelesen, aber wenn man den Gluten-Gehalt betrachtet, dann stellt sich die Frage warum der angeblich unveränderbare Dinkel noch mehr Gluten enthält als der „mutierte“ Weizen? Es heißt doch die Ur-Getreide Sorten hätten viel weniger Gluten gehabt.

        Ich vermute, daß hier Nahrungsmittel-Industrie und „Wissenschaft“ wieder gemeinsame Sache machen und den Konsumenten verar… ähm… belügen.

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      3. … und hat einen höheren Gluten-Gehalt. 😉

        => „Getreide mit hohem Glutengehalt sind Dinkel (10,3 g/100 g Mehl Typ 630), Weizen (8,66 g/100 g Mehl Typ 405), Kamut, Emmer, Einkorn und Hartweizen. Roggen (3,2 g/100 g Mehl Typ 815), Hafer (5,6 g/100 g Vollkornmehl) und Gerste (5,624 g/100 g ganzem entspelztem Korn) haben einen niedrigeren Anteil an Klebereiweiß.“

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  5. Das Urgetreide hatte eine viel geringeren Glutenanteil, so um die 5 %. Der heutige Giftmüll – und anders ist das kaum noch zu benennen – mind. 50 %. Warum? Weil alles schnell gehen muß und vor allem billig.
    Bei mir spielt immer öfter der Hintergedanke ‚Wie haben die das früher gemacht?‘ mit. Kurz recherchiert und siehe da, Gluten wird durch Fermentation abgebaut. Daß ein Gebäck ohne Gluten nicht funktioniert ist eben so, da die Industrie und der Großteil der Verbraucher alles billiger und schneller haben will, muß dem eben nachgeholfen werden. Demzufolge alles recht logisch.

    Gluten ist nicht das Böse in Reinform. 🙂 Auch hier triffts wohl wieder zu – selbermachen! 😉

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    1. Sehe ich ganz genauso. Der komplette Verzicht auf Gluten ist nur für die 7 Tage des Essperiments vorgesehen.

      Danach kann man schon mal wieder etwas mit Gluten zu sich nehmen, aber immer im Hinterkopf, daß auf die Menge geachtet werden muß, da wie von Dir beschrieben der Anteil in dem mutierten Getreide um ein Vielfaches höher ist.

      Z.B. Pfannkuchen mache ich schon länger nur noch mit Buchweizenmehl + Hafer“milch“. Es schmeckt genauso gut und der Bauch ist – zumindest bei mir – nicht so aufgebläht wie nach dem Verzehr der „klassischen“ Pfannkuchen. 🙂

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  6. Hallo Deutscher,
    Bin vor längerer Zeit auf Deine Seite gekommen, Top.
    Nun zum Essen, hatte vor 3 Jahren auch die Erleuchtung. Bin aber leider darauf gekommen das es unmöglich ist sich nur Gesund zu ernähren und habe dann das Ausschlussverfahren angewendet, also alles von dem ich überzeugt bin das es Dreck ist , weglassen. In Kaufhallen bzw. Supermärkten kaufe ich nur noch billigstes Olivenöl (das benötige ich um Seife herzustellen)
    Ernährung: Früh 2-3 Tomaten in Scheiben, darüber einen guten Schwapp Hanföl , darauf kommen 3 Eier welche schön in Leinöl gebadet werden. Mittags meistens Gemüse oder kräftige Suppen ,auch mit etwas Fleisch bekannter Herkunft, meistens aus dem Wald ( darüber kommt auch noch mal Leinöl ) und Abends ein/zwei Scheiben Bäckerbrot mit selbstgemachten Käse. Das wars, Blutkontrolle macht ein Arzt ( der nutzt nun auch diese Öle) für mich aus Neugierde ob sich die Werte wegen Cholesterin und Eisen ändern, NICHTS. Ich habe seit ich das mache keinerlei Probleme mehr, will aber nun nicht auch noch meine Wehwehchen hier schreiben.
    Zu diesem Öl muss ich allerdings sagen, selbstgepresst mit Saaten von bekanntem Bauern. Wasser hole im Wald von einem Brunnen, damit schafft man auch leichter 2-3 Liter tägl.
    Hoffe geholfen zu haben, Gruss Freigeist

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